Vitamin D3

Warum Vitamin D3 für die Gesundheit ist

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Vitamin D in der Therapie von Krankheiten

In der Therapie hinkt die therapeutische Praxis dem Forschungsstand leider einige Jahre hinterher: Schulmedizinisch gesehen gibt es außer Rachitis noch immer keine Krankheit, bei der Vitamin D als wirksames Therapeutikum angesehen wird. Dem gegenüber stehen aber diverse Fallstudien und Interventionsstudien zu über 70 Krankheitsbildern, die zum Teil sehr gute Erfolge mit Vitamin D erzielt haben, wie wir weiter unten sehen werden.

Im alternativmedizinischen Bereich wird die Vitamin-D-Therapie bei diversen Krankheiten schon erfolgreich praktiziert. Besonders im Bereich der Autoimmunerkrankungen zeigt sie zum Teil dramatische Heilungserfolge.

Vitamin D und Krankheiten

Vitamin D steuert zahlreiche Gene und Systeme – die Fülle an Prozessen, die durch Vitamin D beeinflusst werden ist überwältigend, und noch nicht annähernd wissenschaftlich erforscht. Jedes Jahr werden nun neue Mechanismen entdeckt und beschrieben, so dass ein Ende derzeit noch nicht abzusehen ist.

Ein Vitamin-D-Mangel hat ohne Frage gewaltigen Einfluss auf die Gesundheit und kann zu gravierenden Krankheitsbildern führen. Inwieweit Vitamin D therapeutisch eingesetzt werden kann, wird gerade erst ernsthaft erkundet. Schon jetzt zeichnen sich aber beeindruckende Ergebnisse besonders im Bereich der Immunfunktionen ab.

Zusammenfassend ist Vitamin D als ein zentrales Element der Gesundheit anzusehen. Die Schulmedizin erkennt mittlerweile auch dessen Tragweite und Potenzial des Vitaminmangels.

Vitamin D und Krankheiten des Zentralnervensystems

Vitamin D3 ist wichtig zum Schutz und Erhalt der Nerven und des Gehirns.

Aufgrund dieser zentralen Funktionen beim Schutz der Nerven wird Vitamin D heute mit fast allen Krankheiten des zentralen Nervensystems in Verbindung gebracht. Ebenso gehen fast alle diese Krankheiten mit niedrigen Vitamin-D-Werten einher.

Man geht davon aus, das ein Vitamin-D-Mangel während der Schwangerschaft und bei Neugeborenen ein großer Risikofaktor für die Entstehung von Nervenkrankheiten und eine abweichende Entwicklung des Gehirns ist. Vitamin D ist auch wichtig für die Entwicklung und Vernetzung des Gehirns und damit auf die kognitiven Fähigkeiten. 

Vitamin D hat in diesem Bereich vermutlich vor allem eine präventive Rolle. Ein fortgesetzter Vitamin-D-Mangel scheint an der Entstehung vieler Krankheiten des Zentralnervensystems maßgeblich beteiligt zu sein. Eine Therapie ist nicht immer möglich, da einmal entstandene Nervenschäden teilweise nicht völlig umkehrbar sind.

Vitamin D kann jedoch den Krankheitsverlauf drastisch verbessern und ein weiteres Fortschreiten verhindern. Dies wird derzeit unter anderem für die Parkinson-Krankheit, Alzheimer, ALS, Autismus und Fibromylagie mit vielversprechenden Resultaten erforscht. 

Noch weit wichtiger ist jedoch die Funktion des Vitamin D in der Regulation entzündlicher Prozesse. Vitamin D sorgt, vereinfacht gesprochen, dafür, dass das Immunsystem nicht „überreagiert“. Ein Vitamin-D-Mangel oder eine erblich bedingte Vitamin-D-Resistenz führt zu einem ausufern entzündlicher Prozesse, was sich in chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen manifestiert. Vitamin D wird heute mit einer großen Anzahl von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose (MS), chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Typ-1-Diabetes und Arthritis in Zusammenhang gebracht. 

Auch hier hat Vitamin D einen großen präventiven Effekt: Bei vielen Krankheiten des Immunsystems stellt bereits der Vitamin-D-Spiegel der Mutter einen großen Risikofaktor da. Die Vitamin-D-Versorgung während der ersten Lebensjahre könnte nach aktueller Studienlage einen ausschlaggebenden Einfluss auf die Entwicklung des Immunsystems und die Entstehung vieler Autoimmunerkrankungen haben.