Multiple Sklerose 

 Was ist MS (Multiple Sklerose)

Multiple Sklerose zählt zu den einen von vielen Autoimmunerkrankungen. Bei einer Autoimmunerkrankung, greift das Immunsystem die körpereigenen Zellen an. Bei Multipler Sklerose (MS) bekämpft das Abwehrsystem die Hüllen von Nervenzellen an. Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems. Sie wird zumeist im Alter zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr festgestellt, selten im Kindes- oder Jugendalter oder nach dem 60. Lebensjahr.

MS gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Weltweit sind rund 2,5 Millionen Menschen an MS erkrankt. In Nordeuropa liegt die Erkrankungshäufigkeit bei 100 Patienten pro 100.000 Einwohnern. Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer. 

Warum greift das Immunsystem den eigenen Körper an? 

Da ist sich die Schulmedizin und die Alternativmedizin nicht ganz einig. Was man aber sicher weiss, ist, dass das eigene Immunsystem den Körper angreift. Beim MS - Patienten wird das Nervensystem angegriffen, warum, das hat die Schulmedizin noch nicht herausgefunden. Und solange die Ursache nicht gefunden ist, ist diese Krankheit nicht heilbar. Jedenfalls laut Schulmedizin.

Denn die Alternativmedizin hat schon lange herausgefunden, dass die Krankheit im Darm ausgelöst wird. Das klingt für den Laien erst einmal unrealistisch aber wenn man das menschliche Immunsystem etwas mehr versteht, dann ist das auf einmal logisch und normal. Denn 80% vom Immunsystem wird tatsächlich im Darm gesteuert ! 

Auch die ganzheitliche Medizin weiss, das Krankheiten allgemein im Darm entstehen. Dafür gibt es sogar einen Fachbegriff das "Leaky Gut Syndrom". 

Der Begriff Leaky Gut  kommt aus dem Englischen und bedeutet durchlässigen Darm. Das Leaky Gut Syndrom beschreibt einen Zustand, bei der die normale Barrierefunktion des Darms nicht mehr intakt ist. Wenn der Darm seiner natürlichen Barrierefunktion nicht mehr gerecht werden kann, kommt es zum Übertritt verschiedener unerwünschter Substanzen durch die Darmwand in den Blutkreislauf. Darunter fallen Krankheitserregende Bakterien, Vieren, Kokken sowie unvollständig verdaute Nahrungspartikel sowie Giftstoffe die der Körper eigentlich auf natürlichem Weg ausscheiden soll. All diese Substanzen lösen im Blut eine Entzündungsreaktion aus. Kommt dann auch noch eine falsche Ernährung (Übersäuerung) dazu sowie Stress, Ärger und Sorgen, kommt es dann zu einer Fehlfunktion des Abwehrsystems.

Bei allen MS Patienten hat man wenig bis keine Darmbakterien gefunden. Und genau da ist das Problem für die Autoimmunkrankheit. Denn einige Darmbakterien produzieren die Probionsäure und die ist zuständig für eine richtige Steuerung des Immunsystem.

Ein gesunder Körper braucht Vitamine

Vitamine sind für den Menschen sehr wichtige Nährstoffe und für den Stoffwechsel unerlässlich. Dass Vitamine wichtig sind, sagt schon ihr Name, dessen erster Bestandteil “vita” das lateinische Wort für “Leben” bildet. Sie werden für die Verwertung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen benötigt, um schließlich der Energiegewinnung zu dienen. Vitamine stärken das Immunsystem und sind besonders für den Aufbau von Zellen, Knochen, Zähnen und Blutkörperchen wichtig. Außer Vitamin D kann unser Körper nicht herstellen oder nur in geringen Mengen, wie etwa das Vitamin A. Deshalb müssen wir Vitamine über unsere Nahrung zu uns nehmen.                            

 

Es nützt aber nichts, wenn man Vitamine sinnlos und wahlweise in sich hineinstopft, denn eine gestörte Darmwand (Leaky Gut) kann keine Vitamine ausreichend aufnehmen. 

Vitamin D muss im Sommer über die Sonne aufgenommen werden. Der Speicher muss vollständig aufgefüllt sein um über die Wintermonate zu kommen. Ein angeschlagener und kranker Körper benötigt mehr Vitamin D. 

Auch die Psyche leidet mit

Eine Krankheit wird aber nicht nur aus körperlichen Fehlschlägen ausgelöst. Auch die Psyche leidet mit. Die ganzheitliche Medizin betrachtet den Menschen als eine Einheit, also den Körper, die Seele und den Geist. Somit ist klar, dass nicht nur der Körper bei einer schweren Krankheit Hilfe benötigt, sondern auch die Psyche. 

 

Wenn man einen MS - Patienten fragt, ob er vor Ausbruch seiner Krankheit eventuell ein oder mehrere Schicksalsjahre hatte, kommt meist immer ein ja. 

Leider hat die Schulmedizin keine Zeit mehr auf den Menschen richtig und ganzheitlich einzugehen und ihn mal zu fragen, was den vorher mal war. Der Kranke ist heute nur mehr eine Nummer. Ganz nach dem Schema; was tut weh, wo tut es weh, seit wann tut es weh. Dann wird das Medikament verschrieben. Aber was ist mit seinen Gefühlen und Ängsten? Für das bleibt einfach keine Zeit und oftmals wird es auch gar nicht ernst genommen man verschreibt lieber noch ein Antdepressivum.

Viele Patienten erzählen mir, dass Sie einfach das Gefühl haben, dass die verschriebenen, starken Medikamenten sich nicht richtig anfühlen und es einem noch viel schlechter geht als vorher. So erging es damals auch meiner Frau. Heute weiss ich, dass jeder Mensch Instinktiv ein gutes und richtiges "Bauchgefühl" hat. Wir müssen wieder lernen, dass wir unserem Körper vertrauen können auch wenn er gerade eine schlimme Zeit durchmacht.